Kontrollverlust im Internet – ein dramatisches Beispiel

Der Medientheoretiker Michael Seemann definiert das Phänomen Kontrollverlust wie folgt: „Ein Kontrollverlust entsteht, wenn die Komplexität der Interaktion von Informationen
die Vorstellungsfähigkeiten eines Subjektes übersteigt.“ Er meint damit, dass wir uns nicht vorstellen können, wie Daten und Informationen interagieren, in welchen Kontexten sie auftauchen, wer sie eines Tages zu welchem Zweck verwenden wird.

Neda kann nicht mehr in ihre Heimat zurück

Die Komplexität der Interaktion von Daten und in welchem Kontext diese zu ihrer Person auftauchen, dürfte auch die Vorstellungskraft von Neda Soltani überstiegen haben. Die Konsequenz dieses Kontrollverlustes bedeutet für die junge Frau, dass sie nicht mehr in ihr Heimatland Iran zurückkehren kann. Zehn Jahre harte Arbeit, in denen sie es zur Dozentin an der Islamic Azad University in Teheran geschafft hatte, eigenes Geld verdiente, mit Freunden ausgehen konnte, sind dahin. Neda Soltani lebt inzwischen als Asylsuchende Deutschland.

Am 20. Juni 2009 wurde eine Frau bei den Demonstrationen im Iran getötet, ihr Bild ging um die Welt – es war meistens das Falsche und zeigte nicht Neda Soltan, 26 Jahre sondern Neda Soltani, 32 Jahre alt. Ein Handyfilm der sterbenden Frau wird unmittelbar nach den Schüssen auf auf Youtube hochgeladen. Fernsehanstalten versuchen die Frau zu identifizieren, sie suchen nach Bildern im Internet. Der Vorname Neda ist im Film zu hören, bald schon kursiert im Netz auch ein Nachnahme: Soltan, Studentin der Islamic Azad University in Teheran. Irgendwer sucht nach ihr in Facebook. Neda Soltani unterhält eine Facebook-Seite, deren Inhalt nur Freunden zugänglich ist , allerdings ist ihr Foto allgemein einsehbar. Jemand kopiert das Foto und noch in der Nacht verteilt sich das Bild über soziale Netzwerke, Blogs und Portale, später senden es alle Fernsehanstalten weltweit – am nächsten Morgen ist es in allen Zeitungen zu sehen. Sie ist jetzt der Engel des Iran!

Man könnte diesen Fall als missglückte Recherche mit dramatischen Folgen beschreiben. In meinen Augen ist es aber eine Verknüpfung verschiedenster Daten: Iran-Opposition-Protest- tote Frau-Neda-Soltan-Foto. Die Netzgemeinde und die im Netz recherchierenden Journalisten haben die gesammelten Daten in Bezug und in einen Kontext gesetzt. Das Ergebnis: Der Engel aus dem Iran war geboren und eine Frau hat die Kontrolle über ihr Foto (Daten) und in der Folge ihre Heimat verloren.

Die Query-Öffentlichkeit

Michael Seemann schreibt: „Man muss im Internet die Öffentlichkeit von der anderen Seite, der Seite des Empfängers, aus neu denken. «Query» bezeichnet in der Datenbanktechnik eine Anfrage beliebiger Komplexität an einen Datensatz. Die neue Struktur von Öffentlichkeit nenne ich deswegen «Query-Öffentlichkeit». Die Query-Öffentlichkeit ist die positive Kehrseite des Kontrollverlusts. Sie ist das Stück Autonomie, dass der Empfänger von Informationen hinzugewinnt, welches der Sender der Information durch den Kontrollverlust verloren hat.

Für Neda Soltani ist die Autonomie des Empfängers sicherlich nicht die positive Kehrseite des Kontrollverlustes, den sie – ich möchte soweit gehen zu sagen bezüglich ihrer Identität, zumindest aber bezüglich ihres Fotos – erfahren hat. Die Autonomie des Empfängers – und ich möchte hier verschärfen – die Macht des Empfängers hat zwei völlig unabhängige Identitäten mit einander verknüpft und quasi eine neue geschaffen.

Relationale Datenbank als Paradigmenwechsel

Oder auch: So funktioniert die relationale Datenbank. Tedd Codd hat die relationale Datenbank entwickelt. Ein Konzept, dass die Kontrolle der Daten – ihre Ordnung und all ihre Möglichkeiten – aus den Händen derer nahm, die die Daten strukturieren und einstellen und sie jenen gab, die die Daten abfragen. Es gibt keine Ordnung, bevor eine Abfrage sie nicht ordnet. „Die relationale Datenbank ist ein Paradigmenwechsel in der Art, wie wir mit Informationen und Ordnung umgehen“, schreibt Michael Seemann in seinem Blog

Die Ordnung die Neda Soltani in die große Datenbank des „www“ eingab und von denen sie glaubte sie Kontrollieren zu können, wurde von denen, die sie abfragten eben neu geordnet.

Der Streisand-Effekt

Zum Kontrollverlust durch Wikileaks schreibt Michael Seemann: „Und wenn man eine Information wieder aus dem Netz herausbekommen will, hat man ein Problem. Nach den Versuchen der US-Regierung, Wikileaks zu schaden, indem man Dienstleister dazu brachte, Verträge mit ihnen zu kündigen, reagierten die Unterstützer von Wikileaks mit bis heute 1.426 Spiegelungen, also kompletten Kopien aller Daten des Wikileaks-Servers auf anderen erreichbaren Rechnern.“

Auch die 32jährige Neda Soltani unternimmt etliche Versuche, den Irrtum aufzuklären. Unter anderem löscht sie das Foto auf ihrer Facebook -Seite. Jedoch vermuteten Blogger hinter dem Verschwinden des Fotos eine Zensur der Behörden und Neda Soltani erlebte, was als Streisand-Effekt bezeichnet wird: Blogger kopierten ihr Foto auf hunderte Facebook-Seiten und versendeten es über Twitter.

Meine These:

Der Kontrollverlust einer Seite bedeutet vor allem eines: Machtgewinn der anderen Seite – die Macht Daten neu zu ordnen, in neue Kontexte zu stellen. Die Masse der Internetnutzer  – der autonome Empfänger – „ermächtigt“ sich.

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Die Google-Uni

Wie Zeit online diese Woche berichtet, soll in Berlin ein neues „Institut für Internet und Gesellschaft“ gegründet werden. Dabei geht es nicht um eine universitäre Institutsgründung innerhalb einer Fakultät. Vielmehr handelt es sich um ein sogenanntes An-Institut zur Berliner Humboldt Universität, das der Universität zwar angegliedert ist, aber als gemeinnützige GmbH eigenständig handelt. dieses An-Institut wird von Google drei Jahre lang mit je 1,5 Millionen Euro gesponsert. Damit werden vier Stellen für Wissenschaftler, vier wissenschaftlichen Mitarbeitern, einem Geschäftsführer und einer Assistentin dieses Geschäftsführers finanziert.

Neutrales Sponsoring eines Wirtschaftsunternehmens – gibt es das?

Die Frage stellt sich schon: seit wann ist Sponsoring eines Wirtschaftsunternehmens neutral? Und die gesponserte Institution unabhängig? Wenn es nicht um direkte Einflussnahme geht, dann aber um Image und unternehmensverwertbare Ergebnisse. So heißt es denn auch: „Die Firma erhofft sich dadurch nicht unbedingt Erkenntnisse, die ihr helfen, Geld zu verdienen. Vielmehr sei man daran interessiert, „wie die deutsche Gesellschaft tickt“, sagte Max Senges von Google. Das Mission Statement des neuen Instituts schreibt:  Ziel sei es, „die vom Internet ausgehenden Veränderungen der Gesellschaft besser zu verstehen.  und allen Gruppen die Mitgestaltung der digitalen, vernetzten Zukunft zu ermöglichen.“  Auf der Beta-Website des zukünftigen Institutes wird Interessierten die Möglichkeit eingeräumt, Ideen und Expertisen in die Entwicklung des Institutes einzubringen

Forschungsschwerpunkte

Bei sueddeutsche.de werden die Forschungsvorhaben konkreter beschrieben: Wie eine Spaltung der Gesellschaft in digitale Insider und Ausgegrenzte vermieden werden kann, will der Informatiker und Marketingforscher Thomas Schildhauer von der UdK untersuchen.  Jeanette Hofmann, Politologin am Wissenschaftszentrum, will zu informationeller Selbstbestimmung in Zeiten des Cloud Computing forschen. Wie in der Welt der Facebook-Freundschaften neue Zwischenstufen zwischen den überkommenen Rechtsbegriffen „privat“ und „öffentlich“ entstehen, möchte der Medienrechtler Wolfgang Schulz vom Hans-Bredow-Institut ergründen. Und der HU-Verfassungsrechtler Ingolf Pernice will der Frage nachgehen, ob im Netz womöglich der „Schlüssel für eine Globalverfassung“, für eine Demokratie auf Weltebene verborgen sei, die wir bis vor kurzem nur als Utopie hätten abtun können. Das klingt spannend und der Forschung wert – aber brauchen wir dafür Google?

Das Bauchweh bleibt

Im Mission Statement steht unter Leitlinien und Philosophie:

Verbreitung eines humanistischen Verständnisses des Internets, bei dem der Nutzer im Mittelpunkt steht.

Natürlich steht der Internetnutzer bei Google im Mittelpunkt. Er lässt sich zu Geld machen für die Werbung, er lässt sich beeinflussen – was die neueste Diskussion über die Filter-Bubble zeigt. Bei all der Personalisierung durch gesammelte Daten habe ich nicht den Zugriff auf das gesammelte Wissen dieser Welt, sondern meine Welt wird verengt, das mir zur Verfügung gestellte Wissen eingeschränkt – und ich werde dadurch entmündigt vom Algorithmus von Google. Das hat Auswirkungen auf unsere Gesellschaft, da bin ich mir sicher – aber ist es das was Google wissen und unterstützen will? Oder geht es nicht vielmehr darum, noch mehr über das „ticken“ der Gesellscvhaft zu erfahren um unternehmerisch darauf reagieren zu können?

Solange ich keines besseren belehrt werde, bleibe ich misstrauisch und skeptisch.

Die App-Manie

Wie Heise online heute berichtet will Ginger.io, eine Ausgründung des MIT Media Lab, Anzeichen für einen ungesunden Lebenswandel mit einer neuen App aufspüren und Smartphone-Nutzer rechtzeitig vor möglichen psychischen Folgen warnen. Die Anwendung namens DailyData sammelt und analysiert dabei Standortinformationen sowie die Häufigkeit von SMS und Anrufen. „Veränderungen in der Stimmungslage schlagen sich in Kommunikations- und Bewegungsmustern nieder“, sagt Karan Singh, Mitgründer von Ginger.io. „Die Spannbreite der Anrufe ist ein gutes Beispiel: Wer in eine depressive Phase stürzt, neigt dazu, sich von seiner Umwelt zu isolieren und nur noch einige wenige Menschen anzurufen.“ Derzeit wird die App in einer klinischen Studie am Cincinnati Children’s Hospital unter anderem an Morbus-Krohn-Patienten getestet.

Nur ein Hypochonder will ständig seine Befindlichkeit reflektieren

Endlich gibt es sie: die App für Hypochonder! Menschen, die jede Regung und Veränderung ihres Körpers an sich beobachten, um daraus sofort auf ein schwerwiegendes Krankheitsbild zu schließen, bekommen nun digitale Hilfe in Form einer App. Dass auch Krankenkassen und Pharmaunternehmen in Zukunft Zugang zu den Daten haben sollen, kann dem „eingebildete Kranke“ nur recht sein:  Vielleicht kann ihm bald schon jedes Pharmaunternehmen anhand seiner personalisierten Daten die richtigen personalisierten Medikamenten- und Therapieangebote machen.

Was erst einmal nach wenig gespeicherten Informationen klingt, kann durch den App-Nutzer durch feedbacks und selbsttätig eingegebene Daten erweitert und verfeinert werden. Welche Medikamente er/sie nimmt, welche körperlichen Symptome er/sie bei sich wahrnimmt oder was er/sie mit Freunden und Bekannten unternimmt. Die App kann sozusagen zum „Befindlichkeits-Tagebuch“ ausgebaut werden – die Ergebnisse der Algorithmusanalyse sagen dem Nutzer dann, wie er aktuell drauf ist.

Hysterie schüren

Verhaltensanalyse mit mobilen Geräten – ist das der Trend der Gesundheitsfürsorge?  Dazu Joseph Kvedar,Direktor des Center for Connected Health an der Harvard Medical School: „Wenn wir etwas messen und das Ergebnis einer Person zur Verfügung stellen, schärft dies das Bewusstsein. Die Menschen bekommen so einen Einblick, wie ihr Lebensstil und ihre Gesundheit zusammenhängen, den sie sonst nur mit einer medizinischen Ausbildung haben könnten. “Nun geht es bei der App aber nicht um Krankheitssymptome wie Schnupfen, Husten, Alkoholismus, Magengeschwüre oder sonstiges, sondern allein um psychische Symptome, die allein aus dem geänderten Verhalten hergeleitet werden. Auch wenn man über Algorithmen Abweichungen vom Durchschnittswert erfassen kann – wie kann ein Algorithmus daraus ein Krankheitssymptom interpretieren? Wer definiert was krank ist? Wenn ich ein paar Tage traurig bin, weil mein Hund gestorben ist und danach glückselig, weil ich eine 1,0 auf meine Hausarbeit bekommen habe –  im ersten Fall nur einmal in zwei Tagen meine beste Freundin anrufe und im zweiten Fall mit mindestens zehn Kommilitonen begeistert Anrufe und SMS teile – bin ich dann manisch – depressiv?

Der App-Imperativ: Daten erfassen

Es scheint ein Grundgesetz von Apps zu sein: Daten werden automatisch erfasst und gesammelt. Der Nutzer soll nicht mit Eigeninitiative belästigt werden oder gar zu ungenauen Datensätzen beitragen. Die bisher veröffentlichte Version der App gibt Nutzern nur Zugang zu ihren eigenen Ergebnissen. In künftigen Versionen könnten die Warnhinweise aber auch an Familienangehörige oder Pfleger gehen. Ginger.io plant auch die Software für Krankenversicherungen, Ärzte oder Pharmaunternehmen zu vermarkten, die aus den Daten Erkenntnisse über den Zusammenhang zwischen persönlichem Verhalten und Gesundheit sammeln sollen. „Solche Daten standen diesen Firmen bisher nicht zur Verfügung“, betont  Anmol Madan von Ginger.io. Kein Wort darüber ob und inwieweit die Daten überhaupt anonymisiert werden.

Am Nutzen der App bezüglich einer Gesundheitsfürsorge müssen starke Zweifel angemeldet werden. Noch stärkere Zweifel daran, dass sich durch das Algorythmus-Feedback etwas am Verhalten ändert.

Der Nutzen der App liegt eindeutig und – meiner Meinung nach ausschließlich – in der Erfassung personalisierter Daten! Was für ein Vorteil für die Pharmaunternehmen!!  Der App-Nutzer von DailyData kann damit seinen Beitrag zu neuen Pharma- oder Medikamentenstudie leisten – ungefragt und unbezahlt natürlich.

Menschlich und politisch nichts neues im Cyberspace

Das digitale Zeitalter hat die Vision der unendlichen Möglichkeiten noch einmal potenziert. Unerkannte gar ungeahnte Möglichkeiten versetzen die Nutzer, die Anbieter und die Wirtschaft in euphorische Stimmung. Dennoch hat auch die „digitale Medaille“ zwei Seiten oder anders gesagt: jeder guten Nachricht folgt auch eine schlechte Nachricht. Aber woran liegt es, dass auch der digitale Fortschritt keine bessere Welt bringt? Der Mensch bleibt Mensch und auch im Cyberspace menschelt es!

So sind kriminelle Handlungen kein neues Phänomen der digitalen Welt. Die Möglichkeiten sind vielleicht raffinierter, die Handelnden schwerer zu erwischen. Ob jemand das Konto leerräumt, weil er sich die Pin-Nummer ergaunert hat oder mir mein Bargeld aus der Tasche oder aus der Wohnung stiehlt …… geklaut ist geklaut. Ob ich bei einer Internetfirma etwas kaufe und dann wertloses Zeug erhalte oder der super teure Teppich falsch und wertlos ist – Betrug ist Betrug. Die Intention ist auch immer die gleiche – der Kriminelle will viel Geld und holt es sich bei denen, die es anscheinend haben oder zu gutgläubig sind.

Drei weiteren Beispiele aus den letzten zwei Wochen:

Hacker statt Mata Hari

Der US-Verteidigungsminister droht Hackern. Er fordert eine Debatte über den Schutz vor Cyber-Attacken und vergleicht sie mit kriegerischen Handlungen. Im vordigitalen Zeitalter hieß das noch Spionage und Spionage-Abwehr. Ausspioniert haben sich alle, gegenseitig – besonders während des „Kalten Krieges“. Spione mussten damals allerdings noch geheime Dokumente abfotografieren und bezahlten – wie Mata Hari, die berühmte Doppelagentin – im Extremfall mit ihrem Leben. Ob sie wirklich die Doppelagentin war, wie behauptet, ist bis heute nicht erwiesen. Ob wirklich China für die Cyberangriffe verantwortlich ist, wird wohl auch nicht nachzuweisen sein. die einen erwischt man, die anderen nicht.

Flashmob seit  „Nach fünf im Urwald“ (1997)

Anna (Franka Potente) wird 17 und darf zum ersten Mal eine große Party geben – in Abwesenheit der Eltern – die Urlaub in München machen. Zuerst verläuft die Party ziemlich brav, doch dann mischen wildfremde Gäste mit – Freunde von Freunden von Freunden. Als die Eltern am nächsten Morgen erscheinen, finden sie das reinste Chaos vor und stolpern über verkaterte und benebelte Teenager. Bereits vor facebook gab es immer wieder Nachrichten über verwüstete Wohnungen nach einer Geburtstagsparty. Freunde hatten per Handy Freunde und die wiederum Freunde benachrichtigt. Menschen die den Geburtstag feiernden nicht kannten und die er nicht kannte tummelten sich im heimischen Wohnzimmer, tranken, randalierten und verschwanden wieder. Der Geburtstag der 16jährigen Thessa aus Hamburg, zu dem ca. 1.600 Gäste anreisten ist vom Prinzip her nichts neues – die Dimension der angereisten Personen ist neu.

Nutzung sozialer Netzwerke wie bei der Clique/ dem Freundeskreis

Wissenschaftler nutzen Facebook für ihre soziologischen Studien. Dabei fallen drei Aspekte auf, die die Wissenschaftler herausgefunden haben. 1. In den Facebook-Profilen spiegeln sich reale Persönlichkeitseigenschaften wieder. Der Facebook-Nutzer schafft sich also keine digitale Zweitidentität. Er will als die Person, die er ist erkannt und gesehen werden. 2. Der Soziologe Cameron Marlow hat für Facebooks  Data Team herausgefunden, mit wie vielen Menschen man überhaupt eine wirkliche Beziehung haben kann. Die Grenze seien 150, offline wie online, postulierte vor einigen Jahren der Anthropologe Robin Dunbar von der Oxford University – mehr verkrafte unser Gehirn nicht. Tatsächlich: Auch in Sozialen Netzen gilt die Dunbar-Zahl, wie sie inzwischen genannt wird. Die durchschnittliche Zahl an Freunden liegt bei 120. Selbst wer mehr als 500 hat, kommuniziere nur mit einem knappen Dutzend von ihnen regelmäßig direkt über Nachrichten, hat Marlows Team festgestellt. 3. Das Soziale Netzwerk wirkt auf unser reales Leben. Letztendlich wie der Freundeskreis, die Clique, das soziale Milieu. Welche Konzerte wir besuchen, welche Produkte wir kaufen, wo wir essen gehen, würde danach entscheiden, wer sie bei Facebook mit ›gefällt mir‹ markiert habe, sagt Sam Gosling. Und das heißt nichts anderes, als dass wir uns ganz traditionell an dem orientieren, was unsere Freunde empfehlen.

Letztendlich so scheint es, ist der Mensch in einer unüberschaubar großen – digitalen – Welt gelandet, fasziniert, irritiert – und sicherlich auch oft überfordert. Und er handelt so, wie er ist: menschlich.

Wikipedia will Weltkulturerbe-Status der UNESCO

Ausgerechnet zum zehnjährigen Jubiläum von Wikipedia macht die Online-Enzyklopädie mit einem verwirrenden Petitonsaufruf von sich reden. Die nichtkommerzielle Wissensplattform möchte als „digitales Weltkulturerbe“ von der Unesco anerkannt werden. Am Montag veröffentlichte der Unterstützerverein der von Freiwilligen erstellten Online-Enzyklopädie den Aufruf im Internet. Wie Wikipedia-Mitbegründer Jimmy Wales der dpa mitteilte, geht es darum, der Öffentlichkeit zu zeigen, dass Wikipedia nicht einfach eine Website sei, sondern ein kulturelles Phänomen. Im Aufruf selber heißt das Ziel: „zu würdigen, was viele Menschen gemeinsam erreicht haben und gleichzeitig den Fortbestand von Wikipedia als freie Wissensplattform sicher zu stellen.“

Digitales Weltkulturerbe gibt es nicht

Die UNESCO hat vier Kategorien um etwas als Weltkulturerbe anzuerkennen.

1. Kultur-und Naturerbe: Es sind Zeugnisse vergangener Kulturen, künstlerische Meisterwerke und einzigartige Naturlandschaften, deren Untergang ein unersetzlicher Verlust für die gesamte Menschheit wäre. Sie zu schützen, liegt nicht allein in der Verantwortung eines einzelnen Staates, sondern ist Aufgabe der Völkergemeinschaft.

2. Immaterielles Kulturerbe: Kulturelle Vielfalt in lebendiger Ausdrucksform (Tanz, darstellende Kunst, mündliche Literaturformen, Sprache und Handwerkstradition und die damit verbundenen verbundenen Instrumente, Objekte, Artefakte und Kulturräume, die Gemeinschaften, Gruppen und Individuen als Bestandteil ihres Kulturerbes ansehen, gehören zum immateriellen Kulturerbe. Durch Globalisierungseinflüsse gehen diese Kulturformen in den letzten Jahren beschleunigt verloren.

3. Kulturerbe des Wassers: Archäologisches Kulturgut unter Wasser ist einzigartig. Von der Luft abgeschlossen, ist es in der Regel über Jahrtausende konserviert und ermöglicht Aussagen zur Kultur- und Umweltgeschichte, wie sie aufgrund anderer Quellen nur schwer oder gar nicht gewonnen werden können.

4. Gedächtnis der Menschheit: Seit 1992 geht das UNESCO-Programm „Memory of the World“ Fragen des vielfältigen Dokumentenerbes nach. Was sagen uns überlieferte Sammlungen über wichtige kulturelle Wendepunkte der Menschheit, welchen zeitgeschichtlichen Spiegel halten sie uns vor? Ziel ist es, dokumentarische Zeugnisse von außergewöhnlichem Wert in Archiven, Bibliotheken und Museen zu sichern und auf neuen informationstechnischen Wegen zugänglich zu machen.

Wikipedia ist nicht gefährdet

Grundsätzlich wird von der UNESCO vom Untergang Bedrohtes zum Weltkulturerbe ernannt. Macht sich bei Wikipedia statt Jubiläumsgefühl etwa Untergangsstimmung breit? Wikipedia argumentiert, dass keineswegs alle Menschen einen kostengünstigen Breitband-Internetzugang mit ungehindertem Zugriff auf das ganze Netz haben. Freies Wissen und der Zugang zu freiem Wissen würden auf vielen Ebenen bedroht, beispielsweise durch Bestrebungen, die Netzneutralität aufzuheben, Verschärfungen rechtlicher Vorschriften oder Zensur. Wie aber definiert sich freies Wissen? Kann man das nur über Wikipedia bekommen? Es gibt auch andere Wissensplattformen, auch wenn Wikipedia am meisten verbreitet und genutzt ist. Die Plattform selbst ist nicht bedroht, besonders nicht in Deutschland und hier wurde die Idee geboren.

Antrag ist verbunden mit  Änderung der UNESCO-Statuten

Wikipedia sieht sich als Vorreiter eines Kulturwandels. Nach eigenen Angaben wurde die uralte Tradition des Austauschs von Wissen in das neue, digitale Zeitalter überführt. So sei ein in der Kulturgeschichte bisher einzigartiger Ort des Wissensaustauschs entstanden, und deshalb habe sie als grenzübergreifende, kulturelle Leistung der Menschen die Anerkennung und den Schutz der UNESCO als erstes digitales Weltkulturerbe verdient. „Helfen Sie uns, die Unesco davon zu überzeugen, die Kriterien für die Vergabe des Weltkulturerbe-Status auf das neue, digitale Zeitalter anzuwenden“, heißt es in der Petition. Dass heißt, Wikipedia beantragt die Anerkennung als Weltkulturerbe in dem es die Vorraussetzungen dafür ändern will. Denn Wikipedia mag zwar die inzwischen zusätzlich geschaffenen Kategorien als Weltdokumentenerbe und als immaterielles Welterbe zu erfüllen, doch um diese Einstufungen geht es Wikipedia nicht. Das würde Wikipedia auch nicht erfüllen, denn Ziel der UNESCO ist es, dokumentarische Zeugnisse von außergewöhnlichem Wert in Archiven, Bibliotheken und Museen zu sichern und auf neuen informationstechnischen Wegen zugänglich zu machen.

Eine weitere Crux der Geschichte: Ein Weltkulturerbe kann sich nicht selbst bewerben, sondern muss von einem Staat vorgeschlagen werden. Der normale und formale Weg würde Jahre dauern. Aus diesem Grunde wurde zur Beschleunigung des Verfahrens die Petition ins Leben gerufen. Mit diesem Hintergrund könnte man sich fragen, ob Wikipedia den Untergang des digitalen Zeitalters schon vorausahnt und vorsorglich schon mal einen Antrag stellt, um rechtzeitig aufgenommen zu werden. Aber das digitale Zeitalter hat gerade erst richtig angefangen. Von Untergang kann keine Rede sein. Wikipedia argumentiert, sie seien Vorreiter eines Kulturwandels. Der läuft noch. Erst wenn das digitale Zeitalter dem Untergang geweiht ist, ist die Zeit für einen solchen Antrag gekommen.

Verbraucherportal „Klarheit und Wahrheit“ ab Juni 2011 online

Mogelpackung oder Verbrauchernähe?

Der Verbraucherzentrale Bundesverband hat in Kooperation mit der Verbraucherzentrale Hessen das Konzept für ein neues Internetportal entwickelt. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz im Rahmen der Initiative „Klarheit und Wahrheit bei der Kennzeichnung und Aufmachung von Lebensmitteln“ finanziell gefördert. Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucher will im Juni 2011 mit diesem Beschwerdeportal für Verbraucher online gehen. Der Verbraucher soll hier die Möglichkeit haben, seine Beschwerde abzugeben, wenn er sich von der Verpackung oder der Kennzeichnung eines Produktes getäuscht fühlt. Was Bundesministerin Ilse Aigner als Verbraucherschutz tituliert, wird von der Industrie als „Pranger“bezeichnet. Ilse Aigner sagt, niemand müsse eine Verunglimpfung befürchten.“Das Portal wird so konzipiert sein, dass ein fairer und sachbezogener Dialog zwischen Wirtschaft und Verbrauchern gewährleistet ist.“ Die Initiative ist eine ganz normale Projektförderung, für die es insgesamt  rund 775.000 Euro vom Staat gibt. Die Verbraucher könnten bei der Nutzung des Angebots eindeutig erkennen, dass es als Informations- und Meinungsforum dienen soll und kein Organ der amtlichen Überwachung sei. Aigner: »Die Lebensmittelüberwachung ist und bleibt Aufgabe der Länder.«

Eingeschränkte Beschwerdethemen: Kennzeichnung und Aufmachung

Dann stellt sich doch die Frage, über was man sich denn nun genau beschweren darf? Der BMELV dazu: Wann immer sich Verbraucher bei Lebensmitteln getäuscht fühlen – hier können sie Informationen rund um die Kennzeichnung und Aufmachung von Lebensmitteln erhalten, aber auch konkrete Produkte melden und bewerten lassen. Anhand einer ausführlichen pdf-Datei erhält der Verbraucher Auskunft, was er melden kann und was nicht für das Portal geeignet ist. Daraus ergeben sich jedoch zumindest in einem Beispiel eklatante Widersprüche. Folgende Verbraucherbeschwerde ist für die Veröffentlichung geeignet: Eine Pizza Margherita enthält keinen echten Käse und es gibt keinen deutlichen Hinweis darauf. Woher will das der Verbraucher wissen ob Analogkäse auf der Pizza ist, wenn es nicht auf der Verpackung steht? Dennoch: er hat den Verdacht und meldet dies auf dem Beschwerdeportal. Und kollidiert gleich mit den Beschwerden, die nicht für das Beschwerdeportal geeignet sind:  Vorwürfe, die die Internetredaktion der Verbraucherzentrale Hessen nicht bearbeiten kann. Wenn die Verbrauchermeldung zwar Kennzeichnung bzw. Aufmachung eines Lebensmittels betrifft, jedoch Laboruntersuchungen, sensorische Prüfungen und /oder andere Verfahren für das Bearbeiten des Beschwerde notwendig sind, wird die Beschwerde nicht weiterverfolgt. In diesem Fall wird die Lebensmittelüberwachung informiert. Dass der Verbraucher dann darüber informiert wird, scheint nicht vorgesehen. Wie erfährt er aber ob Analogkäse auf der Pizza ist oder nicht?

Gefahr der Bürgerwut

Hat die Lebensmittelüberwachung nicht mehr genug Mitarbeiter? Geht es letztendlich nicht doch um ein Anprangern? Dem unliebsamen Konkurrenten mal über die Oma, den Schwager oder über einen bezahlten unbekannten Dritten die Lebensmittelüberwachung auf den Hals hetzen? Oder soll der durch Dioxinskandal, Gammelfleisch und Analogkäse verunsicherte Verbraucher auf diesem Internetportal das Gefühl bekommen: Hier wird gehandelt? Das kann ganz schnell nach hinten los gehen. Die gesetzlichen Vorgaben zu Kennzeichnung, Etikettierung und Rückverfolgbarkeit von genetisch veränderten Organismen sowie diverse andere Regelungen zu Lebensmitteln stehen auf der Seite des BMELV unter Rechtsgrundlage. Wer sich da durcharbeitet, braucht Tage und muss juristisch vorgebildet sein. Letztendlich werden die meisten Beschwerden wegen Unwissenheit der Verbraucher über die gesetzliche Regelung im Sande verlaufen. Oder nicht bearbeitet (s.o.). Da könnte sich im Umkehrschluss eine Menge Bürgerwut ansammeln und Ministerin Aigner das Vertrauen der Bürger einbüßen. Schnell liegt dann das Argument nahe, dass die Politiker sich der Wirtschaft beugen und gegen die „Verbrecher“ und „Betrüger“ nichts machen – können oder wollen. Und womöglich bildet sich dann ganz schnell ein Beschwerdeportal über „Steuerverschwendung“ oder „Verbrauchertäuschung“ im Sinne von abgegebenen aber nicht ernst genommenen oder beantworteten Beschwerden.

Der Verbraucher hat bereits jetzt die Möglichkeit mit Fragen, Beschwerden oder sonstigen Anliegen an seine Verbraucherzentrale heranzutreten. Dort ist er gut aufgehoben. Eine zentralisierte Beschwerdestelle online und mit solchen Einschränkungen macht keinen Sinn.

Der richtige und wichtige Weg

Die Bundesregierung arbeitet auf europäischer Ebene  an einer Regelung für eine klare Kennzeichnung von Schinken- und Käse-Imitaten. Diese müssten ehrlich und ohne Beschönigung genannt werden. Damit erfüllt sich der Anspruch der Verbraucher auf Transparenz. Ebenso soll die Lesbarkeit von Etiketten verbessert und eine verpflichtende Nährwertkennzeichnung vorverpackter Lebensmittel festgeschrieben werden. Zudem hat das Ministerium das bestehende „1 plus 4“ – Modell für die wichtigsten Nährwertangaben auf Lebensmittelpackungen (Gesamtkalorien plus Zucker, Fett, gesättigte Fettsäuren und Salz) weiterentwickelt und den Leitfaden für die deutsche Lebensmittelwirtschaft neu aufgelegt. Die Information über den Energiegehalt und die wichtigsten Nährstoffe ist optisch hervorgehoben und damit schon auf den ersten Blick erkennbar; außerdem sieht der neue Leitfaden realistische und verständlichere Verzehrsmengenangaben vor, die dem Verbraucher die Anwendung eines Dreisatzes ersparen werden, aber auch dem Schummeln mit unrealistischen Portionsangaben ein Ende setzen.

Das wäre dann echter Verbraucherschutz.

Online-Bewertungsportal für Ärzte von AOK und Barmer GEK

Der Trend zum  Bürger-TÜV im Internet

Eine Bewertung im Internet abzugeben hat Konjunktur. „Ich bewerte – also bin ich“. Hotels, Produkte, Dienstleistungen, Einkäufer, Verkäufer etc. werden bewertet und kommentiert. Der Internetnutzer ist nicht mehr auf die Empfehlung aus dem Bekanntenkreis angewiesen, sondern kann sich auf unzähligen Bewertungs-Plattformen informieren.  Nun kommt ein weiteres Bewertungsportal der AOK und Barmer GEK – Krankenkassen dazu. Nach einem Testlauf bei 45.000 Versicherten in Thüringen, Hamburg und Berlin gehen die beiden Kassenverbände mit einem eigenen Online-Bewertungsportal für niedergelassene Ärzte bundesweit an den Start. Vollmundig ist von einem „Baustein für mehr Qualität“ in der ärztlichen Versorgung die Rede. Gleichzeitig wird der Eindruck höchster Objektivität geweckt, weil es keinen Freitext für persönliche Kommentare gibt. Die 33 Fragen des Online-Fragebogens sind standardisiert. Der Schwerpunkt des Fragenkatalogs liegt auf der Praxisorganisation und auf der Arztkommunikation.

Die Bürger-Meinung zählt

Qualitätsmanagement und Qualitätszertifizierung, fachlich fundierte Beurteilungen und professionelle Meinungen scheinen im Internetzeitalter passé. Die Meinung des Bürgers zählt. Dabei gelten nicht immer faire Regeln oder spielen qualitative Kriterien eine Rolle. Die eigene Meinung der ganzen Welt kundtun, den Frust loswerden und dabei noch durch einen nick-name geschützt sein – Cyber-Mobbing lässt grüßen. In diesem Punkt hebt sich das neue Bewertungsportal für Ärzte positiv ab. Es gibt keine Freitext-Fläche, in der Schmähbeurteilungen abgegeben werden können.
Die Bewertung von Ärzten im Internet stellt dennoch eine besondere Herausforderung dar. Wie beurteilt der Laie medizinisches Fachwissen? Wie beurteilt er den medizinischen Erfolg? Die Initiatoren wiesen dann auch selbst auf die Grenzen ihres Projektes hin. Der Informationsaustausch von Patient zu Patient könne natürlich keine Versorgungsforschung ersetzen, sagte Vizevorsitzende der Barmer GEK Schlenker. Patienten können zwar ihre Eindrücke schildern, nicht aber Ergebnisqualität bewerten. Und das, so bekommt der Leser den Eindruck, soll er auch gar nicht.

Minderheiten-Meinung als Mehrheitsmeinung

Problematisch erscheint, dass quantitative Kriterien zur Maßeinheit von Objektivität erhoben werden. 10, 50, 100 positive Bewertungen – da kann ich mich doch drauf verlassen. Den Fragebogen können bisher nur Mitglieder der beiden Krankenkassen AOK und Barmer GEK ausfüllen, sie müssen sich mit ihrer Versichertennummer anmelden. Jedes Mitglied kann den Arzt nur einmal bewerten. Damit soll Missbrauch ausgeschlossen werden. Die beiden Kassen werben mit knapp 30 Millionen Versicherten, die an dieser Bewertung teilnehmen können. Aktuelle Mitgliederzahlen belegen jedoch nur 26,6 Millionen. Erst ab 2012 können sich weitere Krankenkassen an dem Portal beteiligen. Was hier als Bewertung von vielen dargestellt wird, ist letztendlich eine Bewertung von wenigen, die auch noch Mitglied in einer der beiden Krankenkassen sein müssen. Und nur ein Teil der Mitglieder wird sich an der Befragung beteiligen: Es gibt vor allem ältere Patienten, die kein Internet nutzen. Die Anmeldebedingung ist  aufwendig. Habe ich überhaupt ein Interesse daran meinen Arzt zu loben, um dann wegen Patientenansturm länger auf Termine warten und im Wartezimmer Platz nehmen zu müssen? Bewerten nicht tendenziell lieber die Unzufriedenen als die Zufriedenen?

Auf dem Online -Bewertungs-Portal der beiden Krankenkassen erscheint bei einem Arzt erst ab einer Anzahl von 10 abgegebenen Bewertungen das „Meinungsbild“ im Portal. Auch dies als Ausdruck eines objektivierten Abbildes. Es bleibt abzuwarten, wie viele Mitglieder sich beteiligen und wann die Bewertung eines Arztes im Portal erscheint. Bis dahin: weiter im Bekanntenkreis fragen.

Weitere Links:

http://www.bundesaerztekammer.de/page.asp?his=3.71.7962.8198.8578

http://www.internet-law.de/2011/05/interview-zu-bewertungsportalen.html